Ostern in Kolding

Karfreitag reisten 42 Handballverrückte aus der wC, mD, mC sowie mB, 9 Trainer und Betreuer mit der „weißen Flotte“ - sechs gemieteten Kleinbussen – und dem von der Jugendfeuerwehr zur Verfügung gestellten Bus zum Kempa Cup nach Kolding. Kleine Probleme, wie ein Kind ohne Pass, eins mit erhöhter Reisekrankheit schweißte die Reisegruppe sofort zusammen.

In Kolding residierten wir in einer neuen Schule, jeweils mit einer Mannschaft pro Klassenraum. Am Abend wurden die Spiele mit einer sehr beeindruckenden Eröffnungsfeier inklusive Fahnenträger und Nationalhymne eröffnet. Das war Gänsehaut-Feeling pur. Etwa 2.500 Aktive mit ca. 500 Trainern/Betreuern aus fünf Nationen haben in zwei Tagen mehr als 600 Handballspiele erlebt.

Samstag begannen für alle die Spiele. Ungewohnt waren für unsere Jugendlichen das Spielen mit Backe, was ja in Hamburg leider verboten ist, sowie die Regelauslegung in Dänemark, die sich zu Deutschland manchmal unterscheidet. Wir wussten das und wollten die Herausforderung.

Die wC verlor das erste Spiel gegen eine dänische Mannschaft mit 6:10, gewann das zweite gegen eine französische Mannschaft mit 15:12. Obwohl der erste Gegner, die Dänen gegen die Franzosen verlor, erlangten sie die Hauptrunde. Im ersten Hauptrundenspiel verloren sie leider mit 5:9, Dank eines mit Backe vollgetränkten Balles. Zu diesem Spiel kam die mB zur Unterstützung und die Jungs haben alles gegeben. Sonntag konnten sie zwei sehr spannende Spiele knapp für sich entscheiden – das erste mit 13:12 und das zweite mit 12:11. Im ersten Spiel wurden sie von der mD und mC unterstützt. Im letzten Spiel um Platz 5 mussten sie sich leider mit 5:10 geschlagen geben. Auch hier war die mB wieder zur Unterstützung angereist. Sie haben die Halle gerockt, Hamburg meine Perle zum Einlaufen gespielt und für eine grandiose Stimmung gesorgt! Ein sechster Platz im B-Pokal in Dänemark ist trotzdem ein riesen Erfolg!

Die mD gewinnt das erste Spiel souverän mit 26:13, verliert das zweite nach tollen Kampf mit 9:16 und das dritte leider auch mit 14:27. Die Gegner waren einfach zu stark. Das letzte Spiel am Samstag wurde wiederum klar mit 24:10 gewonnen. Sonntag gab es nur noch ein Spiel für die Jungs um die Platzierung 9 bis 12, das sehr knapp mit 14:15 verloren ging und somit haben die Jungs den 11. Platz erreicht. Glückwunsch hierzu.

Die mC1 konnte sich im ersten Spiel 8:6 gegen Hårslev EF durchsetzen. Ein sehr glückliches Ergebnis für den Gegner. Die Jungs mussten sich erstmal an die Backe gewöhnen, sodass viele freie Torchancen nicht genutzt werden konnten. Das zweite Spiel ging ziemlich hoch verloren. HSG Nienburg gewann 15:26, bei einem Halbzeitstand von 12:12. Leider wurden die ersten freien Torchancen direkt am Anfang der 2. Hälfte nicht genutzt. Die Jungs ließen sich so entmutigen, dass sie gar nicht mehr ins Spiel zurück finden konnten. In diesem Spiel merkten sie auch den kurzfristigen Ausfall von Tom. Dadurch hatten sie keinen Auswechselspieler. Das dritte Spiel am Samstag verloren sie ebenfalls. Der Gegner Randers DH spielte sie total auseinander und gewann völlig verdient mit 19:8. Sonntag hatten die Jungs dann noch zwei Spiele gegen gleichplatzierte aus einer anderen Gruppe. Beide Spiele konnten sie eindeutig gewinnen. Besonders schön war die „Rückkehr“ des wieder genesenen Tom. Die Ergebnisse von Sonntag 20:10 gegen HSV Mölkau und 3:19 gegen Slagelse 2.

Die mB verliert am Samstag alle drei Spiele klar und chancenlos. Sonntag wird das erste Spiel leider auch hoch mit 10:22 verloren und im zweiten spielen die Jungs mit 13:13 unentschieden – ein gefühlter Sieg!

Insgesamt war es für alle Spieler, Trainer und Betreuer ein tolles Turnier mit allerbester Stimmung und viel Schokolade. Die Mannschaften haben sich, soweit es möglich war, gegenseitig lautstark unterstützt. Schön zu sehen, wie Mannschaften zusammenwachsen können.

Herzlichen Dank an Melanie und Jan, die sich als Eltern bereit erklärt haben, jeweils einen Bus zu fahren. Vielleicht haben wir Euch ja infiziert und Ihr seid nächstes Jahr wieder dabei.

Ein großes Dankeschön geht natürlich an die Jugendfeuerwehr für den zur Verfügung gestellten Bus, an die rechtsanwaelte-sasel.de für die vielen „Affensteaks“ von Samy vom Fuhlsbüttler Wochenmarkt sowie an die HSJ, die solche Fahrten immer mit Zuschüssen unterstützt.

Annette

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